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Das Haus

Unser Haus, im norddeutschen Stil erbaut, wurde 2001 umfassend renoviert. Es entstand 1927, nachdem auf dem Grundstück drei Katen durch Feuer zerstört worden waren. Die Straßenführung wurde verbreitert und der stattliche Bau an der Kreuzung hochgezogen.

Dem Arbeitsheft Nr. 13 zur Denkmalpflege in Hamburg, "Moorburg", entnehmen wir nachstehende Beschreibung:

Um die Mitte der zwanziger Jahre hatten sich auch die Moorburger Bauhandwerker wesentliche Elemente des norddeutschen Heimatschutzkanons zu eigen gemacht, der ihre Neubauten bis zum Beginn der fünfziger Jahre bestimmte. Das Ornament in der Fassade wurde stark reduziert; fast alle Häuser entstanden im Klinker- oder Backsteinrohbau, der inzwischen zum Inbegriff einer modernen Hamburgischen Baukultur geworden war. Die 1925 am Platz der früheren Burg fertiggestellte Niederelbische Bank (Moorburger Elbdeich 167) und die zwei Jahre später gebaute Gaststätte "Zum Wasserturm" mit Staffelgiebel (Moorburger Elbdeich 161), ..., seien als frühe und qualitätsvolle Beispiele dieser Tendenz genannt. (Seite 135) 1

Ebendort findet sich diese Schilderung:
1927 verschärfte sich die Situation (= die Moorburger Wohnungsnot) nocheinmal, als auf dem Grundstück der Gaststätte "Zum Wasserturm" drei Katen durch Feuer zerstört wurden, wozu A. Aust 1930 bemerkt, daß dieser Brand in der Gemeinde nicht ungern gesehen wurde, "war es doch nun möglich, endlich die Straße, ..., die gerade hier sehr eingeengt und unübersichtlich war, zu verbreitern und gerade durchzulegen." (Seite 34)


1 Lorenzen-Schmidt - Padberg - Voight
Moorburg. Eine Dokumentation
Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Hamburg Nr. 13
Christians Verlag, Hamburg, 1993,
Letzte Änderung:
28.07.2017
Wasserturm Moorburg, Moorburger Elbdeich 161, 21079 Hamburg
Telefon: 040 431 889 59 E-Mail:wt-moorburg@t-online.de
geöffnet täglich ab 17:00
sonntags ab 12:00

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